Archive for the ‘Life of Chnübli’ Category

Keine Foodblogger-Gene

Sonntag, Februar 5th, 2017

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Ich hatte mir ja kurz überlegt, eine Karriere als Foodblogger zu starten sobald die neue Küche steht. Jetzt fehlt mir nach dem gestrigen Bekochen von 12 Gästen ein Teil des kleinen Fingers an der linken Hand…

Ich entschied mich nun doch für die restlichen 9 Finger und gegen schöne Essensbilder.

10 Jahre später…

Freitag, Februar 3rd, 2017

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… werde ich hier auf dem Blog tatsächlich 39 Jahre, 364 Tage und 23 Stunden alt. Nun gut, nicht ganz, aber Mama Chnübli – die es exakt wüsste – liest ja nicht mit.

Und auch 10 Jahre später findet der Jahrzehntewechsel im Kanton Bern statt. Nicht weil ich hier noch wohnen würde, aber weil ich, das erste Mal seit dem Studium, an eine Grossveranstaltung der Fakultät zurück kehrte. Und wie begrüsste mich der Studienverantwortliche?

„Ah. Die Bloggerin!“

Das blieb also haften. Nicht, dass ich auf gefühlt 200 Probleme im Studienalltag eine Lösung liefern konnte oder mal so rasch das beliebteste Nachschlagewerk in der Bibliothek allen illegal als pdf zur Verfügung stellte… Oder recht unehrenhaft eine Ehrenrunde einlegte und man meinen Rekurs so lange verschlampte, bis das Jahr eh zu weit fortgeschritten war, als dass ich den Anschluss wieder hätte finden können. Oder dass ich immer wusste welcher Dozent mit welcher S.. aber lassen wir das.

Die Bloggerin.

Viel hat sich geändert. Bis auf eines. Das kann ich immer noch:

 

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Tierisches Happy Weekend

Freitag, Juni 6th, 2014

Über 30 Grad Celsius wird erwartet am Pfingstwochenende und ich kann’s kaum erwarten.

Ich war heute schon das erste Mal schwimmen und hatte eine der 50-Meter-Bahnen ganz für mich alleine. Auch dafür liebe ich Berlin. An meinem bevorzugten Urlaubsort ist irgendwie alles ein klein wenig wie zu Hause nur grösser, lauter, lebendiger und ungezwungener. Und die Berliner scheinen nicht so schwimmbegeistert zu sein. Zuhause in Basel wird man im Sportbad Joggeli ja beinahe erschlagen auf den paar Bahnen, die sich die ganze Stadt teilen muss und die Schwimmvereine und Schulen für Otto-Normalbürger noch übrig lassen. Da muss sich noch einiges tun, aber vorerst entschwinde ich mal wieder in die Sonne.

Traumberuf Tierärztin? Frau Chnübli im Interview

Freitag, Mai 30th, 2014

Frau Chnübli wurde heute im Radio zum Traumberuf Tierärztin befragt. Das ist das erste Mal, dass ich meine Stimme so bewusst wahrnehme. Hui!

Hier geht’s zum Interview.

 

RadioX

Durchputzen – einhändig

Freitag, April 19th, 2013

Einmal im Jahr brauche ich einen zusätzlichen Tisch. Dann wird einmal quer durch alle Ordner durchgeputzt. Ich bin kein Mensch, dem administrative Aufgaben leicht fallen. Ich muss meine Abgabefrist der Steuererklärung immer verlängern, ich ordne alles so logisch, dass es im Folgejahr nicht gefunden wird und warum ich diesen Kassenzettel von einem katastrophalen Znacht im 2009 immer noch nicht weggeworfen habe, ist mir heute noch ein Rätsel. Es war weder des Essens noch der Begleitung wegen wert, Platz in meinem „Kassenzettel diverse“-Couvert zu beanspruchen.

Manchmal frage ich mich, wie ich so eine perfektionistisch veranlagte Tierärztin sein kann und dann im privaten Haushalt so chaotisch vor mich hin werkle. Selbstverständlich empfinde nur ich mein Zuhause als unorganisiert. Wie meine Freundin @serscher kürzlich bemerkte, sei bei mir alles wohl drapiert. Ich glaube, der Schein trügt etwas. Ich erschaffe eine Illusion, in der sich Gäste wohl fühlen, und hoffe bisweilen, dass sie keine der Truhen im Flur öffnen. Oder die hintere Schublade in der Küchenkommode. Wenn ich das hier schreibe, fällt mir ein, dass oberhalb des Réduits noch eine Kiste voller Küchenschwubidus darauf wartet, aussortiert zu werden. Das kommt auf die gefühlt tausendste To-do-Liste – diese trägt den Titel: Post fraktär. Einhändiges Blogpostschreiben funktioniert übrigens. Bazinga.

Aufräumen